Zurück auf Los!

Es ist manchmal nicht einfach. Ich will ja nicht jammern, aber doch, es muss auch mal sein – ich hab’s manchmal nicht leicht mit den beiden. Sie es auch nicht mit mir, das gebe ich zu. Die letzten Wochen waren schwierig, und deshalb habe ich auch so wenig gebloggt. Mir fehlten die Worte dafür. Manchmal war ich der Verzweiflung nahe, manchmal wütend, manchmal kurz vor … Zurück auf Los! weiterlesen

Graue Stare, die Fortsetzung

Hier pfeift gerade gar nichts von Dächern. In den letzten vier Wochen war es hier still, weil nicht viel passiert ist. Der Umzug stagniert, leider, weil meine Mutter der Ansicht ist, es dürfe nicht weiter gehen, so lange sie ihre Augen-OP noch nicht hatte. Denn sie sieht ja nicht so gut. Ich kann unmöglich den Makler ins Haus lassen, wenn sie nur die Hälfte sieht. … Graue Stare, die Fortsetzung weiterlesen

Die Mittwochs-Bestelldialoge, Folge 3: Von miserablen Töchtern und unbeständigem Briefporto

Der Weg zur Bank ist ja für meine Mutter heute nicht mehr so einfach. Deshalb bringe ich ihr normalerweise bei jedem meiner Besuche Bargeld von ihrem Konto mit. So auch letztes Mal. Leider hatte ich das Bargeld noch im Portemonnaie, als ich längst wieder Zuhause in Hamburg war – ärgerlich, aber kommt vor.  Deshalb wurde die Haushaltsgeld-Problematik in unserem letzten Supermarkt-Bestell-Telefonat zum Thema. Ich: „Tut mir … Die Mittwochs-Bestelldialoge, Folge 3: Von miserablen Töchtern und unbeständigem Briefporto weiterlesen

Mission: Eltern bemuttern und neue Wurzeln schlagen lassen.

Kooperation. Ein ewiges Thema, an dem es ständig hapert. Ja, Mama und Papa haben vor ein paar Wochen entschieden, dass sie zu mir nach Hamburg kommen. Besser gesagt: Papa hat in diesem Moment endlich nachgegeben. Mama möchte schon ewig zurück in den Norden, schließlich ist sie hier oben aufgewachsen. Papa war es, der immer gebremst hat. Er hängt sehr an Düsseldorf. Ich verstehe ihn ja auch. Wer über 50 Jahre … Mission: Eltern bemuttern und neue Wurzeln schlagen lassen. weiterlesen

Staubzucker und Staubsauger. Das Problem mit den Türvertretern, Folge 2

Seit wir letztes Jahr die Vorsorgevollmacht und die Bankvollmachten unter Dach und Fach gebracht haben, kann ich für meine Eltern auch online Bankgeschäfte erledigen. Früher musste meine Mutter zu Fuß zur Filiale laufen, wenn sie Überweisungen tätigen wollte. Heute ruft sie mich an, gibt mir die Daten durch, und ich erledige das via Banking. Mein Vater steht diesem ganzen Online-Bankgeschäfte-Ding zwar skeptisch gegenüber: Eigentlich gefällt … Staubzucker und Staubsauger. Das Problem mit den Türvertretern, Folge 2 weiterlesen

Der gesunde Menschenverstand, früher und heute: Die NBA, meine Mathenoten und der umgedrehte Spieß

Manchmal fühlt es sich an, als hätte ich plötzlich zwei Kinder mehr. Nur, dass sie 500 Kilometer entfernt wohnen, erwachsen und selbstbestimmt sind, in der Ferne aber immer weniger alleine zurecht kommen. Allerdings: Während Kinder vorwärts gehen, größer werden, dazulernen, läuft es bei meinen Eltern umgekehrt. Die Entwicklung geht rückwärts vonstatten. Jahrzehntelang waren sie erwachsen, hatten ihr Leben selbst im Griff, haben ihr eigenes Geld verdient, … Der gesunde Menschenverstand, früher und heute: Die NBA, meine Mathenoten und der umgedrehte Spieß weiterlesen

Die Mittwochs-Bestell-Dialoge, Folge 2: „Immer schön moderately!“

Es war wieder Mittwoch. So wie neulich. Mein Handy klingelt. „Mama und Papa“ rufen durch. Ich (nenne meinen Namen und sage dann): „(…), ja hallo?“ Mama (wer braucht schon lästige Begrüßungsformeln): „Tochter, bist Du es?“ Ich: „Japp.“ Mama (irritiert): „Wie?“ Ich: „Ja, Mama!“ Mama (erleichtert): „Gott sei Dank, ich dachte schon, ich hätte mich verwählt.“ Ich (geduldig): „Nein.“ Mama (dem untrüglichen Mutterinstinkt folgend): „Du klingst so verschnupft. … Die Mittwochs-Bestell-Dialoge, Folge 2: „Immer schön moderately!“ weiterlesen

„Mama, wo kommt der WLAN-Router her?“ oder: Das Problem mit den Türvertretern, Folge 1

Als ich mit 17 noch bei bei meinen Eltern wohnte, schleppte ich ein 56-K-Modem an, womit wir der erste Haushalt mit privatem Internetzugang in der gesamten Straße waren. Meine Eltern sahen mich erst fragend an, und dann ärgerten sie sich über eine ständig belegte Telefonleitung. Als ich zwei Jahre später auszog, freuten sie sich, wieder ungestört telefonieren zu können, und das war’s. Das Internet war Mama … „Mama, wo kommt der WLAN-Router her?“ oder: Das Problem mit den Türvertretern, Folge 1 weiterlesen

Einkauf aus der Ferne. Oder: Wenn Du mit diesem Internet-Supermarkt sprichst, dann sag ihnen bitte…

Mal eben zum Supermarkt fahren, einkaufen, Sachen ins Auto packen, nach Hause, Kühlschrank einräumen, fertig. So einfach das für uns junge Leute ist, umso schwieriger wird es mit der Zeit für die Älteren. Vor allem, wenn man kein Auto hat, der Supermarkt weit entfernt liegt, man nicht mehr gut sieht, Straßen trotz Ampeln zur Gefahr werden, Einkauf aus der Ferne. Oder: Wenn Du mit diesem Internet-Supermarkt sprichst, dann sag ihnen bitte… weiterlesen