Unser neues Leben.

Nun ist es passiert. Mama wohnt drei Haustüren weiter. Und das hört sich so simpel an, aber in Wahrheit war es ein Akt. Umziehen ist ja immer einer. Und wenn man nicht selbst umzieht, sondern den Umzug für jemand anderen organisiert, und wenn dieser andere jemand die eigene Mutter ist, und wenn mit dem Umzug nicht nur organisatorischer Aufwand, sondern auch der Abschied vom eigenen … Unser neues Leben. weiterlesen

Mission Mamas neues Leben.

Die letzten Wochen waren schwer für uns alle. Nach Papas Tod bin ich fast zwei Wochen lang nur gerannt, um Dinge zu organisieren. Gerannt, um die Bestattung auf die Beine zu stellen, für die ich gefühlte 3 Millionen Entscheidungen treffen musste. Gerannt, um fristgerecht alle Formalitäten zu erledigen. Gerannt, um viele Dinge aufzufangen und zu retten, auf die einen niemand vorbereitet, in die man von jetzt … Mission Mamas neues Leben. weiterlesen

Auf Dich, Papa.

Tja, und nun sitze ich hier, im elterlichen Wohnzimmer, und habe eine Tafel Marzipanschokolade auf dem Schoß. Es war Papas Lieblingsschokolade, und die letzte Tafel, die ich online für ihn bestellt habe. Ich werde sie jetzt gleich öffnen und aufessen, und das macht mich gerade sehr glücklich. Weil ich weiß, dass er sie mir angeboten hätte. Mit einem Glas Wasser. Er hat immer allen Gästen ein … Auf Dich, Papa. weiterlesen

Der Moment ist da.

Vor zwei Wochen wähnte ich uns am vorläufigen Ende des Weges und schrieb: „Ich kann nur noch abwarten und rein gar nichts mehr tun. Und dann, wenn es passiert ist (was auch immer), muss ich springen und zusehen, dass ich rette, was noch zu retten ist. Darauf bereite ich mich vor, so gut es geht. Denn es wird was passieren, es ist spürbar, es ist … Der Moment ist da. weiterlesen

Am vorläufigen Ende des Weges.

Nein, wir wollen nicht umziehen. Nein, wir wollen nicht aus dem Haus raus. Nein, ich möchte keine zweite Augen-OP. Nein, nein, nein, nein, nein. Ich esse meine Suppe nicht. Tja. Was soll ich sagen, wir sind in der absoluten Sackgasse gelandet, und das auf allen denkbaren Ebenen. Mama hat sich zwar mit einem Auge tapfer dem grauen Star gestellt, sich aber direkt danach wieder in … Am vorläufigen Ende des Weges. weiterlesen

Berlin, Berlin, ick fahre nach Berlin! Goldene Blogger 2017

Große Aufregung im Hause Mission MamaPapa – mein kleines Blog hier ist mit seinen 70 Facebook-Fans für einen Preis nominiert, und zwar für den Goldenen Blogger 2017, der morgen im Rahmen einer kleinen Feier im Telefónica Basecamp in Berlin verliehen wird. Ich trete da in der Kategorie „Mama/Papa/Eltern“ gegen zwei ziemlich großartige Blogs an: Christine Finke von mama-arbeitet.de, bei der ich schon länger still mitlese. Und wochenendrebell.de, den … Berlin, Berlin, ick fahre nach Berlin! Goldene Blogger 2017 weiterlesen

Die Mittwochs-Bestelldialoge, Folge 4: Einmal Ferienwohnung mit Fahrservice, bitte.

Nachdem sich mein Vater im März vergangenen Jahres endlich dazu durchgerungen hatte, dem Umzug zuzustimmen, um es sich dann im November anders zu überlegen, sich dann im Dezember aber noch mal Bedenkzeit erbat, warte ich auf das Ende eben dieser. Wenn wir mittwochs die Bestellung erledigen, frage ich meist noch mal ganz dezent nach, ob denn die Entscheidungsfindung nun in Bälde abgeschlossen sei. Nicht, dass ich mir … Die Mittwochs-Bestelldialoge, Folge 4: Einmal Ferienwohnung mit Fahrservice, bitte. weiterlesen

Eine Dauerreservierung: Mein Platz auf dem ewigen Nörgel-Posten

Abseits von den vielen, oftmals amüsanten Supermarkt-Telefonaten, die ich mit meinen Eltern so führe, gab es rund um die Frage, wie es mit ihnen weiter gehen soll,  in den letzten Wochen und Monaten viele ernste Momente, in denen wir gemeinsam wichtige Entscheidungen treffen mussten. Seit zirka anderthalb Jahren organisiere ich den Haushalt meiner Eltern aus der Ferne. Und zwar ziemlich genau seit meine Mutter mit einer Herzinsuffizienz im Krankenhaus … Eine Dauerreservierung: Mein Platz auf dem ewigen Nörgel-Posten weiterlesen

Zurück auf Los!

Es ist manchmal nicht einfach. Ich will ja nicht jammern, aber doch, es muss auch mal sein – ich hab’s manchmal nicht leicht mit den beiden. Sie es auch nicht mit mir, das gebe ich zu. Die letzten Wochen waren schwierig, und deshalb habe ich auch so wenig gebloggt. Mir fehlten die Worte dafür. Manchmal war ich der Verzweiflung nahe, manchmal wütend, manchmal kurz vor … Zurück auf Los! weiterlesen

Tempo, kleine Schnecken: 3 Schritte vor, 2 zurück

Seit meinem letzten Besuch in Düsseldorf Anfang August ist meine Stimmung ein wenig getrübt. Grund: Meine Eltern strapazieren meine Geduld. Meine Eltern sind nicht gerade die entscheidungsfreudigsten, pragmatischsten Typen, beide nicht. Wir kommen nicht so richtig vorwärts, was mir gar nicht behagt. Ich würde jetzt nämlich am liebsten die Ärmel hochkrempeln, Umzugsunternehmen bestellen, einen Makler anheuern, das Haus weiter entrümpeln, die neue Wohnung anmieten und den Umzug … Tempo, kleine Schnecken: 3 Schritte vor, 2 zurück weiterlesen